Öffentliche Beschaffung
Keine Ausbeutung mit Steuergeldern!!!!
Die öffentliche Hand, dass heißt Bund, Länder und Kommunen, kaufen jedes Jahr für 404 Milliarden € ein. Allein in Nordrhein-Westfalen für 88 Milliarden €. Als ein wichtiger Auftraggeber für die Wirtschaft ist die Marktmacht der öffentlichen Hand groß. Mit ihrem Einkaufsverhalten können die öffentlichen Haushalte auch die Angebotsseite steuern.
Schon seit einigen Jahren fordern zivilgesellschaftliche Organisationen, wie die Kampagne für Saubere Kleidung, dass die öffentliche Hand soziale und ökologische Kriterien bei ihrem Einkauf berücksichtigt. Seit dem 1. April 2009 ist mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Modernisierung des Vergaberechts die Aufnahme von Sozial- und Umweltkriterien in der Vergabe rechtlich möglich. Eine Vielzahl von Bundesländern haben entsprechende Vergabegesetze verabschiedet bzw. auf den Weg gebracht. Hunderte von Kommunen und Gemeinden haben entsprechende Beschlüsse. Dennoch ist die öffentliche Hand noch weit von einer ökofairen Beschaffung entfernt.
Die Aktivitäten der Kampagne für Saubere Kleidung zur Implementierung von Sozialstandards bei der öffentlichen Beschaffung werden gefördert durch:
Evangelischen Entwicklungsdienst (EED)
Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e. V.
InWEnt gGmbH aus Mitteln des BMZ
Europäische Union
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Für den Inhalt ist allein die Kampagne für Saubere Kleidung verantwortlich; der Inhalt kann in keiner Weise als Standpunkt der Europäischen Union angesehen werden.Ansprechpartnerin:
Christiane Schnura
Rudolfstr. 135
42285 Wuppertal
Tel.: 0202 89004316
Fax: 0202 89004179
e-mail: ccc-d@vemission.org
Weitere Informationen:
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