[15.10.2010]

v.l.n.r.: Rita Tambunan (TURC, Indonesien),
Khorshed Alam, Yessmin Begum, Arifa Akter (Bangladesch)
Einblicke in die tristen Arbeitsbedingungen bei Zulieferern deutscher Discounter in Bangladesch und Indonesien von zwei Näherinnen und zwei Wissenschaftler/innen. Die CCC fordert: Rechte für Menschen, Regeln für Unternehmen.
Trotz massiver Einschüchterungen und Verhaftungen von Arbeitsrechtler/innen in Bangladesch berichten zwei Näherinnen von den bedrückenden Arbeitsbedingungen bei Zulieferern deutscher Discounter. Sie werden begleitet von Khorshed Alam, der die Arbeitsbedingungen in den Bekleidungsfabriken in Bangladesch untersucht hat und einer Anwältin der indonesischen Nichtregierungsorganisation TURC, die sich im Rahmen der Kampagne für einen ‚Asiatischen Grundlohn‘ über die Grenzen Asiens hinweg für einen existenzsichernden Lohn einsetzt.
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[10.10.2010]
Die CCC richtet Forderungen an die Discounter und andere Unternehmen: u.a. Zahlung eines existenzsichernden Lohnes und Unterstützung der asiatischen Gurndlohnkampagne sowie Organisationsfreiheit. Da freiwillige Selbstverpflichtungen der Unternehmen aber nicht ausreichen, fordert die CCC auch verbindliche Regelungen vom Gesetzgeber in Deutschland und auf EU Ebene.
[27.09.2010 | Discounter]
Das Aldi-Adbust informiert über Alles, was im bekannten Werbeprospekt des Discounter-Riesen in Schweigen gehüllt wird.
Bestellungen bitte an Christliche Initiative Romero,
Mail: cir@ci-romero.de oder telefonisch an 0251-89503

[17.08.2010 | Veranstaltungshinweis | Discounter]
Wir laden ein: Vorbereitung für Aktionen am 10. November. Einüben von Szenen zu den Themen »Schönfärberei der Discounter« und »Gesetzliche Regelungen zur sozialen Unternehmensverantwortung«.
[26.05.2010 | Lidl]
Lidl muss Werbung zurückziehen, doch führt dies noch nicht zur Verbesserung der Arbeitssituation der Näherinnen in den Produktionsländern. CCC fordert Lidl zum Handeln auf.
[21.04.2010 | Discounter | Lidl]
Die am 6. April eingereichte Klage der Verbraucherzentrale Hamburg gegen Lidl wegen unlauteren Wettbewerbs führte schnell zum Erfolg. Lidl verpflichtete sich jetzt in einer Unterlassungserklärung gegenüber der Verbraucherzentrale, das beanstandete Werbeversprechen mit Bezug auf weltweit faire Arbeitsbedingungen zurückzuziehen.
Die Klage wurde von der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) und dem European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) unterstützt. Das Bündnis wirft Lidl vor, sich nicht an das in der Werbung gegebene Versprechen fairer Arbeitsbedingungen bei Textilzulieferern in Bangladesch zu halten.
„Lidl muss die Werbung zurückziehen. Dieser Erfolg zeigt: Das Wettbewerbsrecht kann auch bei irreführender Werbung mit Sozialstandards ein wirksames Mittel sein. Doch damit geht es noch keiner Näherin in Bangladesch besser“, sagt Günter Hörmann, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Hamburg.
„Der Fall Lidl beweist: Es ist riskant für Unternehmen, sich ein Sozialmäntelchen umzuhängen. Damit künftig die Konzerne nicht nur in ihrer Werbung geschickter werden, fordern wir die Bundesregierung auf, Unternehmen zu verpflichten, Sozialstandards in der Lieferkette einzuhalten. Freiwilligkeit hat bisher nicht zum Erfolg geführt“, sagt Gisela Burckhardt von der Kampagne für saubere Kleidung (CCC).
„Wir meinen: Lidl ist auch rechtlich verpflichtet, für die
versprochenen fairen Arbeitsbedingungen zu sorgen. Es bleibt aber unhaltbar, dass die von unwürdigen Arbeitsbedingungen betroffenen Arbeiterinnen in den Zulieferbetrieben deutscher Unternehmen diese weltweit agierenden Unternehmen nicht in Deutschland verklagen
können“, kritisiert Miriam Saage-Maaß (ECCHR).
[12.04.2010 | Informationn | Spende | Lidl]
Ein großes Presseecho fand die Ankündigung der Klage gegen Lidl am 8. April. Um durchzuhalten, benötigen wir Ihre Hilfe. Unterstützen Sie den Prozess gegen Lidl wegen unlauterer Werbung mit Ihrer Spende! Die Klage hat einen Streitwert von 50.000 Euro und kann über mehrere Instanzen gehen.
Helfen Sie uns durchzuhalten! Wir benötigen auch Geld für Öffentlichkeitsarbeit und Recherche. Jeder Betrag kann dazu beitragen. Bitte überweisen Sie Ihre Spende auf das Konto der CCC Kontonr. 1 555 000 029, KD Bank BLZ 350 601 90 Stichwort: Lidl Kampagne.
» Foto Pressekonferenz Klage gegen Lidl 8-4-2010
» Klageschrift | » Presseresonanz |
» Vorankündigung: Film über Lidl am 28.4.2010
[08.04.2010 | Pressemitteilung | Lidl]
Die Verbraucherzentrale Hamburg hat eine Klage beim
Landgericht Heilbronn gegen Lidl wegen unlauteren Wettbewerbs
eingereicht. Sie wird dabei von der Kampagne für Saubere Kleidung
(CCC) und dem European Center for Constitutional and Human Rights
(ECCHR) unterstützt. Das Bündnis fordert Lidl auf, Verbraucher nicht
mit „Social Washing“ über die unmenschlichen Arbeitsbedingungen bei
ihren Zulieferern zu täuschen. Eine von der Kampagne für Saubere
Kleidung und ECCHR in Auftrag gegebene Untersuchung belegt
schwerwiegende Arbeitsrechtsverletzungen bei vier Lidl
Zulieferbetrieben in Bangladesch.
[06.04.2010 | Veranstaltung | Lidl]
Die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) unterstützt die Verbraucherzentrale Hamburg in ihrer Klage gegen Lidl wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht. Lidl wirbt damit, auf faire Arbeitsbedingungen bei Zulieferern von Textilien zu achten. Laut einer Recherche der CCC bei Lieferanten von Lidl in Bangladesch werden dort aber die versprochenen Sozialstandards permanent verletzt. Die Studie und eine Begründung für die Klage sind ab 8. April auf dieser Homepage einsehbar.
[15.10.2009 | Veranstaltung | Discounter]
Bönen, 15.10.09. Rund 80 Unterstützerinnen und Unterstützer der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der »Kampagne für Saubere Kleidung« (Clean Clothes Campaign/CCC) übergaben heute Protestpostkarten an KiK – unterschrieben von über 1.300 Bürgerinnen und Bürgern aus dem gesamten Bundesgebiet.
[07.10.2009 | Discounter-Kampagne]
Aktive der Kampagne für Saubere Kleidung und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di überreichten am 7. Oktober - dem Tag für menschenwürdige Arbeit- über 1000 Protestpostkarten an die Konzernleitung des Discounters Lidl vor dessen Zentrale in Neckarsulm. Die Karten wurden an einem 400 Meter rot-weissen langem Band, das vor der Konzernzentrale aufgerollt wurde, an die Vertreter von Lidl übergeben. Bei der Übergabe wurde mit Großpuppen auf die anhaltenden Mißstände bei der Produktion von Billigtextilien hingewiesen.
» mehr Informationen (Pressemitteilung)
[17.09.2009 | Discounter-Kampagne]
Die Kampagne für Saubere Kleidung hat unter dem Motto »Discounter lassen überwachen – Es ist Zeit, Discounter zu überwachen!« ein öffentliches Protestnähen vor dem Bundeskanzleramt in Berlin veranstaltet. Dutzende Aktivisten verbanden mit surrenden Nähmaschinen über eintausend Protestkarten, die an die Bundeskanzlerin gerichtet sind. Darin fordern die Absender aus ganz Deutschland weltweit verbindliche Sozialstandards in der Textilindustrie.
Zum Abschluss ihrer zehnmonatigen Informationskampagne wollten die kritischen Konsumenten die Protestkarten der Kanzlerin überreichen. Das Kanzleramt teilte aber nur mit, dass es der Bundesregierung wichtig sei, das Thema verstärkt anzugehen. Verbindliche Zusagen wurden nicht gemacht.
» Presseankündigung | » Pressemitteilung | » Video und weitere Fotos
[28.09.2009 | Materialhinweis]
In der neuen Aktionszeitung der Kampagne für Saubere Kleidung gibt es aktuelle Informationen zu den Arbeitsbedingungen bei Aldi, Lidl und KiK. Günther Wallraff schildert in seinem Artikel die Arbeitsbedingungen bei einem Lidl Zulieferbetrieb in Deutschland. Aber auch die Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben im Süden stehen im Fokus...
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[Juni 2009]
Viele haben sich an unserer Protestbriefaktion per mail an KiK und Lidl beteiligt. Herzlichen Dank dafür. Sie alle haben ein Standardschreiben von beiden Unternehmen zurück erhalten. Im folgenden gehen wir auf die Argumente von Lidl und KiK ein.
Offene Antwort an » Lidl und » KiK
Kontakte zwischen der Kampagne für "Saubere" Kleidung (CCC-Deutschland) und den Unternehmen Lidl und KiK...
[06.04.2009 | Kampagne | Discounter]
Im März 2009 gab es nach einem Jahr wieder einen Austausch mit den Unternehmen KiK und Lidl.
[März 2008]
Die Kampagne für Saubere Kleidung fordert von den Discountern:
Die Kampagne für Saubere Kleidung fordert die Bundesregierung auf:
Freiwillige Selbstverpflichtungen der Unternehmen haben sich als unzureichend erwiesen, deshalb:
Gesetzlich verankerte Unternehmensverpflichtungen sind notwendig!
[02.03.2008 | Kampagne | Forderungen]
[14.05.2007 | Publikation]
Neue SÜDWIND-Studie: All die Textilschnäppchen – nur recht und billig? Arbeitsbedingungen bei Aldi-Zulieferern in China und Indonesien
[April 2009]
Wer die Rechnung der Billiganbieter zahlt – Einkaufspraxis und Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie (deutsche Zusammenfassung des Cashing In-Reports der int. CCC)
[30.01.2008 | Publikation | Pressemitteilung]
Die »Kampagne für 'Saubere' Kleidung« (Clean Clothes Campaign = CCC) erhebt schwere Vorwürfe gegen die Discounter Lidl und KiK in ihrer heute erschienenen Broschüre »Wer bezahlt unsere Kleidung bei Lidl und KiK?« Arbeitskraft zum Discountpreis – Schnäppchen für alle?
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Zum Thema Discountierung und Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen in den Produktions- und Industrieländern am Beispiel von Lidl, Aldi und KiK bieten die Mitglieder der Discounter AG der Kampagne für ‚Saubere’ Kleidung ein eintägiges Training für alle Interessierte an.
Der Marktanteil von Discountern am deutschen Textileinzelhandel ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen.