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Bekleidungsfirmen müssen Opfer des Unglücks von Rana Plaza endlich entschädigen!

2013 08 16 intro-rana-plaza[27.02.2014]

In knapp zwei Monaten jährt sich am 24. April zum ersten Mal der Zusammenbruch der Textilfabriken des Rana Plaza Gebäudes in Bangladesch. Die Kampagne für Saubere Kleidung appelliert im Zusammenschluss mit den Gewerkschaften in Bangladesch an alle verantwortlichen Modefirmen, die in Bangladesch produzieren lassen, unverzüglich in einen inzwischen etablierten und von der internationalen Arbeitsorganisation ILO überwachten Entschädigungsfonds einzuzahlen.

 

Die Kampagne für Saubere Kleidung fordert insbesondere von den in Deutschland ansässigen Firmen KiK Textilien, Adler Modemärkte, NKD und Kids for Fashion aber auch von international führenden Markenfirmen wie Benetton, substantielle Beiträge zu leisten und diese Zahlungen öffentlich bekannt zu geben.

Diese und andere Firmen ließen in einer der fünf Fabriken des Rana Plaza Gebäudes produzieren.

40 Millionen US-Dollar werden benötigt, um alle Verletzten und Hinterbliebenen für ihre Einkommensverluste und medizinischen Kosten zu entschädigen.

„Die Opfer von Rana Plaza nähten für einen Hungerlohn für den Profit der verantwortlichen Firmen. Die Zeit ist lange überfällig, dass ihnen allen nach dem unerträglichen Leid nun wenigstens transparente und auf internationalen Regeln basierende Entschädigungen zukommen“, so Berndt Hinzmann von der Kampagne für Saubere Kleidung.

„Bisherige Zahlungen an die Opfer wurden leider intransparent ausgezahlt und ließ viele Betroffene leer ausgehen. Dies hat nun mit dem von der ILO überwachten Abkommen endlich ein Ende“, ergänzt Gisela Burckhardt von der Kampagne für Saubere Kleidung.

Bei dem Entschädigungsabkommen handelt es sich um ein von der ILO kontrolliertes Rahmenabkommen, das es allen Markenfirmen und anderen Geldgebern ermöglicht, freiwillige Zahlungen an den Entschädigungsfond zu leisten. Weitere Informationen zu diesem „Rana Plaza Arrangement“ finden Sie hier: www.ranaplaza-arrangement.org
 

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AnsprechpartnerInnen:

Berndt Hinzmann - Referent der Kampagne für Saubere Kleidung beim INKOTA-netzwerk
Mobil: 0160-94698770, Mail: hinzmann@inkota.de

Gisela Burckhardt - Referentin der Kampagne für Saubere Kleidung bei FEMNET
Mobil: 01520-1774080, Mail: gisela.burckhardt@femnet-ev.de

Die Clean Clothes Campaign (CCC) ist ein internationales Bündnis, das sich für Arbeitsrechte in der Textilindustrie einsetzt. In 15 europäischen Ländern gibt es nationale Kampagnen der CCC. INKOTA und FEMNET sind Trägerorganisationen der Kampagne für Saubere Kleidung in Deutschland. Der CCC gehören weltweit 250 Organisationen an.

 

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