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Transparenz jetzt! Für gesellschaftliche Unternehmensverantwortung

Faltblatt-Cover[02.11.2011]

Immer wieder verletzen Unternehmen Arbeitnehmerrechte und schädigen die Umwelt. Zugleich drücken sie die Preise bei ihren Lieferanten, während sie in ihren Hochglanzbroschüren soziale und ökologische Werte beschwören. Doch die Verbraucher/innen erfahren davon kaum etwas, denn die meisten Unternehmen informieren in ihren Berichten zu Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung nicht über diese Dinge.

 

Hungerlöhne, unbezahlte Überstunden und Umweltschäden sind keine Einzelfälle und keine Randerscheinungen bei der Produktion der Waren, die täglich in den Regalen der Supermärkte und anderer Unternehmen angepriesen werden. Auch im deutschen Einzelhandel verdrängen zunehmend Niedriglohn- und Minijobs die regulären Arbeitsverhältnisse. Doch die Verbraucher/ innen erfahren davon kaum etwas, denn die meisten Unternehmen informieren in ihren Berichten zu Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung nicht über diese Dinge. Ebenso wenig berichten sie über ihre Lobbyaktivitäten und darüber, in welcher Höhe sie in welchem Land Steuern zahlen – problematische Finanztransaktionen über Steueroasen zwischen Konzerntöchtern bleiben so verdeckt. Korruptionsfälle gelangen höchstens zufällig an die Öffentlichkeit.

Die Politik muss handeln und für Transparenz sorgen – Wir fordern eine Offenlegungspflicht der Unternehmen über die Auswirkungen ihrer Tätigkeit.

Die Folgen des Verschweigens: Die Verbraucher/innen erhalten keine verlässlichen Informationen, an denen sie ihre Kaufentscheidung orientieren könnten. Im Gegenteil:

Die schönfärberische Werbung täuscht eine heile Welt vor. Exzessive Überstunden, Hungerlöhne und Umweltschäden werden ausgeblendet. Die Politik muss handeln und für Transparenz sorgen – ein erster Schritt, um Unternehmen dauerhaft zu gesellschaftlich verantwortlichem Verhalten zu bewegen. Die Schönfärberei der Unternehmen muss beendet werden.

Faltblatt CSR

 

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Maik Pflaum
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