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Sieg über Adidas im Fall PT Kizone

Indonesische GewerkschafterInnen von PT Kizone erringen wegweisenden Erfolg

[29. April 2013 | Eilaktionen | Erfolge]

2013-04-29 pt kizone protestPünktlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai konnten die ArbeiterInnen des ehemaligen Adidas-Zuliefer- betriebes PT Kizone in Indonesien einen weg- weisenden Erfolg im Kampf gegen den Sport- artikelriesen erringen: Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte musste Adidas dem Druck der GewerkschafterInnen und AktivistInnen nach- geben, die hartnäckig für die Auszahlung von 1,8 Millionen US-Dollar Abfindung an die 2.800 ArbeiterInnen der illegal geschlossenen Fabrik gekämpft haben. Die Kampagne für Saubere Kleidung hat mit öffentlichen Aktionen und Online-Protest maßgeblich zum Erfolg der Auseinandersetzung beigetragen.

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Nach Fabrikeinsturz in Bangladesch

2013-04-25-Einsturz-Savar-04[25.04.2013]

Erneut tragische Nachrichten aus Bangladesch: Am 24. April stürzte in Savar (Bangladesch) ein Hochhaus mit mehreren Textilfabriken ein. Es ist von weit über 100 Toten die Rede, schätzungsweise 1500 Menschen werden derzeit noch vermisst, mehrere Hundert verletzt. Angesichts der weiteren Katastrophe in einer Textilfabrik in Bangladesch fordert die Kampagne für Saubere Kleidung zusammen mit Gewerkschaften und Arbeitsrechtsgruppen aus aller Welt, die Käufer der bangladeschischen Textilien auf, endlich das bangladeschische Abkommen zu Brandschutz und Gebäudesicherheit zu unterzeichnen.

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Walmart verweigert Opfern von Tazreen Entschädigung

2013-04-17-Tazreen-David-Seaton-Flickr[17.04.2013]

Am 15. April fanden in Genf Entschädigungsverhandlungen für die Opfer des Tazreen-Brandes in Bangladesch statt. Bei dem Feuer kamen im November vergangenen Jahres 112 ArbeiterInnen ums Leben, ca. 120 weitere wurden verletzt. Zu dem Treffen hatte die internationale Gewerkschaftsvereinigung IndustriALL eingeladen. Anwesend waren neben europäischen Firmen Vertreter einer führenden bangladeschischen Gewerkschaft, der Clean Clothes Campaign und des Worker Rights Consortiums.

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Sandstrahlen Bericht: Still Fashion Victims?

2013-04-16-Still-victimDie Kampagne für Saubere Kleidung fordert zusammen mit ihren europäischen und internationalen Partnern seit 2010 ein vollständiges Verbot der Sandstrahltechnik. Unsere Kampagne hat erste Erfolge erzielt: Einige große Markenfirmen und Einzelhandelsketten haben erklärt die gefährliche Technik zum Erstellen des "Used-Look" aus ihrer Zulieferkette zu verbannen.

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„Von weißem Gold und goldenem Öl. Flächennutzungskonflikte und Migration an den Beispielen Baumwolle und Palmöl“

2013 04 10 Von weissem Gold und goldenem Oel[10.04.2013]

Am Beispiel der Baumwollproduktion in China, wo der Baumwollanbau 6,5 % der nutzbaren Ackerfläche belegt, stellt die Studie die Arbeitsbedingungen in den Baumwollplantagen vor.

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„Conscious Collection“ von H&M - Ohnmächtige Näherinnen machen Werbung für Existenzlöhne

Fake-Poster[25. März 2013]

Die von H&M lancierte Werbekampagne “Conscious Collection“ steht in krassem Gegensatz zur Arbeitsrealität in Asiens Textilfabriken. Allein in Kambodscha sind seit 2010 mehr als 2400 Näherinnen kollabiert, mehrere Hundert davon in H&M-Zulieferbetrieben. Die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) fordert deshalb vom Branchenleader die Zahlung von Existenzlöhnen. Wir rufen dazu auf, den öffentlichen Druck auf H&M und andere Modekonzerne zu erhöhen.

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Wo bleibt die Transparenz? Bericht über die Lieferkette in der indischen Textilbranche

2013-03-22-India-Austin-Yoder[22.03.2013]

In ihrem neuesten Bericht ‚Time for Transparency’ über die indische Textil- und Bekleidungsindustrie rufen das Centre for Research on Multinational Corporations (SOMO) und das India Committee of the Netherlands (ICN) zu grundlegender Transparenz in der Lieferkette der Textilbranche auf. SOMO und ICN vertreten die Auffassung, dass nur durch Offenlegung von Informationen bezüglich Unternehmensstruktur, Beschäftigung und Sorgfaltspflicht den Beschäftigten entlang der Lieferkette die Möglichkeit gegeben wird, Menschenrechtsverletzungen anzusprechen und Arbeitsbedingungen zu verbessern.

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Smart Export: Gewerkschaften und Markenunternehmen einigen sich auf Entschädigungen

2013-03-14 badge-new[14.03.2013]

Im vergangenen Monat verhandelten die Unternehmen Inditex und New Look ein Entschädigungspaket mit den bangladeschischen Gewerkschaften für die Familien der acht ArbeiterInnen, die am 26. Januar bei einem Brand in der Textilfabrik Smart Export starben. Das Entschädigungspaket orientiert sich an internationalen Standards und Präzedenzfällen in der bangladeschischen Textilindustrie. Das Übereinkommen umfasst Schadensersatz und Einkommensverluste für verletzte und verstorbene ArbeiterInnen, sowie Ausbildungskosten für die Kinder. Jede Familie, die eine Tote zu beklagen hat, bekommt mindestens 1.049.000 BDT (10.230 Euro)

Die Unternehmen von Tazreen müssen diesem Beispiel folgen!

 

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