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Adidas bietet Lebensmittelgutschein statt Abfindungen

2014-12-07 PT Kizone[03.09.2012]

Das Angebot von Adidas, seinen indonesischen ArbeiterInnen, denen es über eine Million Euro schuldet, mit einem Lebensmittelgutschein abzuspeisen, wird von GewerkschaftsvertreterInnen und ArbeitsrechtsaktivistInnen als „absolute Beleidigung" bezeichnet. Die ArbeiterInnen, die für den mittlerweile geschlossenen Adidas-Zulieferer PT-Kizone arbeiteten, kämpfen seit über einem Jahr dafür, dass Adidas ihnen die ausstehende Summe von 1,8 Mio. US-$ an Abfindungen auszahlt. Das Angebot von Adidas: ein Lebensmittelgutschein im Wert von 43 Euro.

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Neues CCC-Projekt "Schulkleidung" startete am 1. Mai 2012

[30.08.2012]

Schulkleidung ist in den vergangenen Jahrzehnten nur mit Schulen im Ausland in Verbindung gebracht worden. Seit einigen Jahren ist dieses Thema jedoch auch bei deutschen Schulen immer mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Es fängt mit der einheitlichen Kleidung für den Teamsport an und endet bei den „berühmten“ Abi-T-Shirts, die Jugendliche nach ihrer Abiturprüfung tragen. Darüber hinaus gibt es Schulen, die sich für einen einheitlichen Schuldress entscheiden. Kritiker der Schulkleidung führen ins Feld, dass sich soziale Probleme und Markenfetischismus durch eine einheitliche Kleidung nicht lösen lassen. Auch verhindere sie nicht die soziale Diskriminierung. Dies ist natürlich vollkommen richtig, dennoch ist die Einführung einheitlicher Bekleidungsregeln ein Schritt zur Abkehr vom Markenwahn.

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Filmideenwettbewerb fordert gerechten Lohn

2012-08-21 millenium-spotbild-1[21.08.2012]

Clean Clothes Campaign/SACHSEN KAUFT FAIR und SUKUMA arts sagen in ihren Siegerspot des Filmideenwettbewerbs MILLENIUM AWARD: "Eindeutig zu wenig bekommen Näherinnen von Uniformen o.a. Berufsbekleidung. Ihr Lohn reicht nicht zum Leben." Am 21.8. wird der Preis in Chemnitz und am 28.8. in Dresden bei den Filmnächten am Elbufer verliehen.

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Filmische Portraits mazedonischer Näherinnen von Berufsbekleidung

2012-07-31-Portraits[31.7.2012]

Diese Frauen nähen Uniformen u.a. Dienstbekleidung für Berufsbekleidungsfirmen in der Schweiz, Österreich und Deutschland.

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Neues Update über Zwangsarbeit in der südindischen Textilindustrie

(Foto: Alessandro Brasile)[23.07.2012]

Auf die zwei bereits veröffentlichten Studien von Somo (Centre for Research on Multinational Corporations) und ICN (India Committee of the Netherlands) folgt nun ein Update. Bereits in "Captured by Cotton" (Mai 2011) und "Maid in India" (April 2012) wurde die Ausbeutung von jungen Frauen und Mädchen aus der Kaste der Dalit, den sogenannten "Unberührbaren" und die unterste Stufe des indischen Kastensystems, in den Blick genommen.

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Die (fast) nackte Wahrheit über Uniformen

Näherinnenhände[13.06.2012]

MADE IN EUROPE: „Ich verdiene monatlich zwischen 5.000 und 7.000 Denar, das ist nicht einmal der gesetzliche Mindestlohn“ sagt die mazedonische Näherin Emilija. Der Mindestlohn beläuft sich auf 101 EUR und ist damit von einem Existenzlohn ebenso weit entfernt wie in Bangladesch und weit niedriger als in China oder Indonesien. Emilija näht Berufsbekleidung. Fast jeder zweite Beschäftigte trägt sie. Oft wird sie von Steuergeldern bezahlt –  z.B. für Feuerwehrleute, PolizistInnen, ÄrztInnen, KöchInnen, RichterInnen.

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Ein Blick hinter die Kulissen bei Aldi

2012-05-24-Aldi-Jo.Schz[25.05.2012]

Wie der verschwiegene Handelsriese Aldi wirklich tickt, wird immer stärker zum Thema. Die Cleverness, mit der die beiden Brüder Karl und Theo Albrecht ihr Billig-Reich aufgebaut haben, ist inzwischen Legende und hat die nach Nord und Süd aufgeteilten Konzern-Gesellschaften zur Kultmarke gemacht: In Deutschland gibt es Aldi-Parties, Aldi-Ratgeber, Aldi-Fanclubs und Aldi-Rezepte.

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PT Kizone: Hintergrund-Informationen

2014-12-07-Adidas-PT-Kizone-Nishma-Doshi[23.05.2012]

Seit mittlerweile mehr als einem Jahr kämpfen ehemals in der indonesischen Sportkleidung Fabrik PT Kizone angestellte ArbeiterInnen für Abfindungen und Lohnnachzahlungen, welche ihnen durch die Schließung der Fabrik und die Flucht des Eigentümers zustehen. Die Probleme in der Fabrik begannen im September 2010. Damals wurden Abfindungen von ArbeiterInnen, welche die Fabrik freiwillig verlassen hatten sowie Sterbegelder, die den Familien verstorbener ArbeiterInnen zustanden, nicht gezahlt. Im Januar 2011 verschärfte sich die Situation, als die Dezemberlöhne einbehalten wurden. Anschließend verschwand der Eigentümer der Fabrik überraschend.

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