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Harte Arbeit für wenig Geld - Die Arbeitsbedingungen in Europas Schuhproduktion in Albanien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Polen, Rumänien und der Slowakei

2016 06 30 Harte Arbeit fr wenig Geld[30.06.2016]

Den Ausdruck „Made in Europe“ verbinden viele westeuropäische KonsumentInnen mit der Vorstellung von besseren Arbeitsbedingungen, als sie in asiatischen Produktionsländern herrschen.

Das Factsheet „Harte Arbeit für wenig Geld“ und die 32-seitge Studie „Labour on a Shoestring“ zeigen auf, dass dies jedoch nicht immer der Fall ist: Problematische Arbeitsbedingungen und insbesondere sehr niedrige Löhne sind weltweit Teil der globalen Lieferketten. So auch in Teilen Europas.

Das Factsheet fasst die 32-seitige Studie „Labour on a Shoestring“ zusammen und verdeutlicht, dass das Hauptproblem in den untersuchten Ländern Albanien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, der Slowakei, Polen und Rumänien die viel zu tiefen Löhne sind. Arbeiterinnen verdienen oft weniger als in China und die Löhne reichen nicht aus, um die Grundbedürfnisse der ArbeiterInnen und die ihrer Familien abzudecken.

Zudem verdeutlicht das Factsheet, dass unbezahlte Überstunden, extrem hohe und niedrige Temperaturen in den Fabriken sowie vielfache Gesundheitsrisiken durch Giftstoffe eher die Regel sind als eine Ausnahme. Die ArbeiterInnen haben Angst, sich zu organisieren und es fehlt ihnen an AnprechpartnerInnen.

Das Factsheet legt dar, dass das vorwiegend vorherrschende Stückzahl-System in Bezug auf Lohnkosten, Arbeitszeiten und Arbeitsschutz sehr problematisch ist. Abschließend gibt das Factsheet konkrete Handlungsempfehlungen an die nationalen Regierungen, die EU und die Markenunternehmen.

Factsheet "Harte Arbeit für wenig Geld" (pdf)

Studie „Labour on a Shoestring“

 

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