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HomeLiving Wage – Existenzlohn

Globale Solidarisierung mit kambodschanischen TextilarbeiterInnen

2014-01-12-Aufruf-Kambodscha[09.01.2014]

Zahlreiche Gruppen verurteilen die Gewalt gegen NäherInnen in Kambodscha. Die internationalen Bekleidungsunternehmen sind aufgefordert, ihren Einfluss zu nutzen, damit die  Repression gegen ArbeiterInnen, die für höhere Löhne kämpfen, beendet wird. Gleichzeitig sind die Lohnverhandlungen mit ernsthafter Verhandlungsbereitschaft wieder aufzunehmen.

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Unternehmen wie H&M müssen Gewerkschaften einbeziehen!

2012-12-20-Existenzlohn[29.11.2013]

Die Kampagne für Saubere Kleidung - Clean Clothes Campaign fordern H&M und andere Unternehmen auf, bei der Umsetzung eines existenzsichernden Lohns (Living Wage) in der Textil- und Bekleidungsindustrie die VertreterInnen der ArbeiterInnen in Ländern wie Bangladesch und Kambodscha zu beteiligen. Hintergrund sind Ankündigungen von H&M zur Einführung eines Living Wage in den Zulieferbetrieben bis 2018 in Bangladesch und Kambodscha. H&M hatte auf der Europäischen Living-Wage-Konferenz in Berlin eine entsprechende Road Map vorgestellt. Zunächst ist eine Umsetzung für drei Fabriken vorgesehen.

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NäherInnen verdienen mehr. Existenzlohn für alle!

2013-10-29-Flyer-Lohn-zum-Leben[29.10.2013]

Ein Lohn zum Leben ist ein Menschenrecht. Trotzdem beruht die Bekleidungsindustrie auf der Ausbeutung der billigen Arbeitskraft von Millionen von NäherInnen, deren Löhne bei weitem nicht existenzsichernd sind. Ein Auskommen ist oftmals nur durch massive Überstunden zu erreichen.

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TOP 10 der beliebtesten Ausreden weshalb eine Firma keinen Existenzsichernden Lohn bezahlen will

2013-06-28-Top10[28.06.2013]

Ausrede 1:
Ein die Existenz sichernder Lohn ist nicht Firmenaufgabe, sondern Regierungsaufgabe. 

Natürlich sollte ein gesetzlicher Mindestlohn, der durch die Regierungen festgelegt wird, eigentlich auf einem Existenz sichernden Niveau sein. Aber es gibt klare Gründe, weshalb das heute in der Textilindustrie nicht der Fall ist. Unter dem internationalen Wettbewerbsdruck sehen sich Regierungen gezwungen, ihre Lohnpolitik primär investorenfreundlich zu gestalten. Sie wissen nur zu gut, dass die Gefahr der Produktionsverlagerung ins billigere Ausland droht, falls die Löhne angehoben werden. Tiefe Löhne sind noch immer ein entscheidender Standortvorteil.

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Sieg über Adidas!

2013-04-29 pt kizone protest[29.04.2013]

Pünktlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai konnten die ArbeiterInnen des ehemaligen Adidas-Zuliefer- betriebes PT Kizone in Indonesien einen weg- weisenden Erfolg im Kampf gegen den Sport- artikelriesen erringen: Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte musste Adidas dem Druck der GewerkschafterInnen und AktivistInnen nach- geben, die hartnäckig für die Auszahlung von 1,8 Millionen US-Dollar Abfindung an die 2.800 ArbeiterInnen der illegal geschlossenen Fabrik gekämpft haben. Die Kampagne für Saubere Kleidung hat mit öffentlichen Aktionen und Online-Protest maßgeblich zum Erfolg der Auseinandersetzung beigetragen.

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Sieg über Adidas im Fall PT Kizone

Indonesische GewerkschafterInnen von PT Kizone erringen wegweisenden Erfolg

[29. April 2013 | Eilaktionen | Erfolge]

2013-04-29 pt kizone protestPünktlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai konnten die ArbeiterInnen des ehemaligen Adidas-Zuliefer- betriebes PT Kizone in Indonesien einen weg- weisenden Erfolg im Kampf gegen den Sport- artikelriesen erringen: Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte musste Adidas dem Druck der GewerkschafterInnen und AktivistInnen nach- geben, die hartnäckig für die Auszahlung von 1,8 Millionen US-Dollar Abfindung an die 2.800 ArbeiterInnen der illegal geschlossenen Fabrik gekämpft haben. Die Kampagne für Saubere Kleidung hat mit öffentlichen Aktionen und Online-Protest maßgeblich zum Erfolg der Auseinandersetzung beigetragen.

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„Conscious Collection“ von H&M - Ohnmächtige Näherinnen machen Werbung für Existenzlöhne

Fake-Poster[25. März 2013]

Die von H&M lancierte Werbekampagne “Conscious Collection“ steht in krassem Gegensatz zur Arbeitsrealität in Asiens Textilfabriken. Allein in Kambodscha sind seit 2010 mehr als 2400 Näherinnen kollabiert, mehrere Hundert davon in H&M-Zulieferbetrieben. Die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) fordert deshalb vom Branchenleader die Zahlung von Existenzlöhnen. Wir rufen dazu auf, den öffentlichen Druck auf H&M und andere Modekonzerne zu erhöhen.

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AktivistInnen der CCC von Polizei in Kambodscha festgenommen

2013-03-11-Luc-Forsyth[11.03.2013]

Die kambodschanische Polizei hat am vergangenen Dienstag in der Nähe von Phnom Penh AktivistInnen der International Clean Clothes Campaign (CCC) aus Belgien, Dänemark, Niederlande, Norwegen und Österreich festgenommen. Nach dem Protest von TextilarbeiterInnen vor der Bekleidungsfabrik E-Garment wurden die fünf AktivistInnen zu einer Polizeistation gebracht, wo sie mehr als sechs Stunden lang festgehalten wurden. Anlass der Demonstration waren brutale Übergriffe mit Eisenrohren und nägelbesetzen Holzstöcken auf 41 ArbeiterInnen sowie deren illegale Entlassung.

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