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Die Kampagne für Saubere Kleidung unterstützt Textilarbeiter*innen und beteiligt sich an weltweiten Aktionen gegen ausstehende Löhne

2017 12 14 PM Wage Theft Claudio Montesano Casillas Chung Fai Cambodia[14.12.2017]

Vom 14. bis zum 20. Dezember 2017 fordern die Kampagne für Saubere Kleidung und die internationale Clean Clothes Campaign mit Protestaktionen Zara, Mango, Next, Uniqlo, Adidas, Mizuno, M&S, Bonmarché and Nygard in zahlreichen Ländern dazu auf, den Arbeiter*innen in der Textilindustrie endlich das zu zahlen, was ihnen zusteht. Wir rufen alle Konsument*innen auf, unsere Forderung zu unterstützen und sich gegen Lohndiebstahl z.B. durch ausbleibende Gehaltszahlungen einzusetzen. Aktionen finden in Deutschland, Indonesien, Japan, der Türkei, Großbritannien, der Schweiz, den Niederlanden, Kanada und Hong Kong statt.

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Eine intensive Zeit im Textilbündnis: Rückblick auf das Jahr 2017 und Ausblick auf 2018 aus Sicht der zivilgesellschaftlichen Vertreter_innen im Steuerungskreis

2017 12 13 Textilbuendnis[13.12.2017]

Mit dem Jahr 2017 geht eine intensive Testphase im Textilbündnis zu Ende: Alle Mitglieder mussten individuelle Aktionspläne (sogenannte Roadmaps) für das Jahr 2017 erstellen. Diese Aktionspläne wurden einer gründlichen Prüfung unterzogen, ob sie den selbstgesetzten Zielen des Bündnisses entsprachen und einen Fortschritt für das jeweilige Mitglied darstellten. Und schließlich verabschiedete der Steuerungskreis des Textilbündnisses Ende November verbindliche Zeit- und Mengenziele für die Jahre 2018-2020, die jedes Mitglied bearbeiten muss. Es ist also viel geschehen im Textilbündnis – und dennoch stehen auch für das Jahr 2018 wichtige Weichenstellungen an. Die folgenden Ausführungen sollen einen Einblick dazu geben, wie diese Prozesse von den zivilgesellschaftlichen Vertreter_innen im Steuerungskreis des Textilbündnisses beurteilt werden.

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H&M versprach existenzsichernden Lohn ab 2018 - Kampagne für Saubere Kleidung erinnert an die noch ausstehende Umsetzung

2017 11 25 HMHeute vor vier Jahren, am 25. November 2013, machte der Modekonzern H&M eine richtungsweisende Ankündigung. Bis 2018 sollen die rund 850.000 für das Unternehmen produzierenden Näher*innen einen existenzsichernden Lohn bekommen. In Bangladesch verdienen Näher*innen in Zulieferfabriken von H&M derzeit rund 87 US-Dollar pro Monat. Dieses Durchschnittseinkommen liegt knapp unter der von der Weltbank errechneten Armutsgrenze von 88 US-Dollar pro Monat.

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Pressemitteilung: Europas Sweatshops - Armutslöhne in Ungarn, Serbien und der Ukraine

2017 11 08 Europas Sweatshops Yevgenia Belorusets Ukraine[09.11.2017]

Neuer Bericht der Clean Clothes Campaign „Europas Sweatshops“ dokumentiert Armutslöhne in der Bekleidungsindustrie Ost- und Südosteuropas. Viele Näherinnen in der Ukraine verdienen trotz Überstunden nur den Nettomindestlohn von 89 Euro im Monat. Ein existenzsichernder Lohn, von dem eine Familie leben kann, müsste fünfmal höher sein (438 Euro). Die Hauptauftraggeber der Schuh- und Modefabriken sind große Modekonzerne wie Benetton, ESPRIT, GEOX, Triumph und Vero Moda.

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Pressemitteilung: Menschenrechtsverletzungen in Kambodscha. Deutsche Unternehmen müssen Stellung beziehen!

2017 10 24 Cambodia Factory ILO Asia and Pacific 16438602961 ec131c0478 o[24.10.2017]

Die Kampagne für Saubere Kleidung äußerst ihre Besorgnis über die angespannte politische Lage in Kambodscha. Die zunehmenden Repressionen gegen die Zivilgesellschaft, die Einschränkung der Pressefreiheit sowie die Unterdrückung der politischen Opposition sind alarmierend. Die internationale Clean Clothes Campaign (CCC) ruft deshalb gemeinsam mit dem Worker Rights Consortium und dem International Labor Rights Forum in Kambodscha produzierende Bekleidungs- und Textilunternehmen auf, klar Stellung gegen diese Repressionen zu beziehen.

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Pressemitteilung: Textilbündnis braucht gesetzliche Unterstützung: Nur wenige Unternehmen veröffentlichen ihre Roadmaps 2017

2017 08 26 Roadmap Textilbndnis[21.09.2017]

Für das Jahr 2017 mussten sich die Mitglieder im Textilbündnis erstmals in sogenannten Roadmaps Ziele für die Umsetzung von Umwelt- und Sozialstandards in ihren Lieferketten setzen. Die Veröffentlichung dieser Roadmaps ist in diesem Jahr noch freiwillig, doch ab 2018 verpflichtend. Der erste Roadmap-Prozess war in diesem Jahr also noch im „Probelauf“ und somit eine Herausforderung. Entgegen der Erwartungen der Zivilgesellschaft haben nur wenige Mitgliedsunternehmen ihre Roadmap im Jahr 2017 veröffentlicht. Insgesamt waren dies 19 von 87 berichtspflichtigen Mitgliedsunternehmen, also rund 22 Prozent.

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2017 09 15 BetterPlace[15.09.2017]

Die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) setzt sich für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten in der Textil- und Bekleidungsindustrie weltweit ein. Die CCC ist ein weltweites Netzwerk. Um die Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie weltweit zu verbessern, informieren wir die Verbraucher*innen, üben Einfluss auf Unternehmen aus, unterstützen Arbeitnehmerorganisationen in Konfliktfällen und führen Kampagnen durch, die sich an die Politik wenden. Wir zeigen uns solidarisch mit den Arbeiter*innen, die unsere Kleidung herstellen und unterstützen ihren Kampf für bessere Arbeitsbedingungen.

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Fünf Jahre nach dem Ali Enterprise-Brand stellen Fabriken in Pakistan weiterhin Todesfallen dar

2017 09 11 Ali Enterprises[11.09.2017]

Am fünften Jahrestag des tödlichen Brands in der Ali Enterprise Fabrik gedenkt die Kampagne für Saubere Kleidung den 250 Opfern. Die Bilanz der CCC nach fünf Jahren ist finster: Durch fehlende Sicherheitsinspektionen sind Tausende pakistanische Textilarbeiter*innen täglich dem Risiko ausgesetzt, sich zu verletzen oder gar zu sterben. 

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