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Wer stellt unsere Kleidung her? KiK und Hugo Boss verweigern Transparenz

2017 04 20 Follow the Thread[20.04.2017]

Die deutschen Unternehmen KiK und Hugo Boss sind der Aufforderung einer internationalen Koalition von neun Menschenrechtsorganisationen und Gewerkschaften, sich zu Transparenz in ihren Lieferketten zu verpflichten, nicht gefolgt, zeigt der heute erschienene Bericht „Follow the Thread“. Adidas und Esprit haben sich als einzige deutsche Unternehmen bisher darauf festgelegt, den sogenannten Transparency Pledge bis Ende 2017 umzusetzen. Die Kampagne für Saubere Kleidung fordert KiK und Hugo Boss auf, diesem positiven Beispiel zu folgen.

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Zwei Paar Schuhe? – Indonesische Lederschuhproduktion und Arbeitsrechte

2017 03 01 Zwei Paar Schuhe[01.03.2017]

Will man wissen, unter welchen sozialen und ökologischen Bedingungen unsere Lederschuhe hergestellt werden, lohnt sich ein Blick nach Indonesien. Das Land ist mit rund 1 Mrd. Paar Schuhen bzw. einem Weltmarktanteil von 4,4 % der viertgrößte Schuhproduzent nach China, Indien und Vietnam.

Die Arbeitsbedingungen im indonesischen Schuh- und Ledersektor lassen jedoch zu wünschen übrig, und das trotz bemerkenswerter arbeitsrechtlicher Errungenschaften und weitreichender gesetzlicher Bestimmungen. Das sind die Ergebnisse einer heute erschienenen Studie von SÜDWIND und INKOTA.

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BUY GOOD STUFF – Fair Fashion Shopping Guide Köln nun auch als mobile Website www.buygoodstuff.de

2017 02 14 Buy Good Stuff Simon Leipel[14.02.2017]

Seit dem 1. Februar 2017 informiert die Internetseite www.buygoodstuff.de über ökologisch-nachhaltige und fair produzierte Mode in Kölner Geschäften inklusive Navigation per Smartphone.

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Weit entfernt von fair: Bekleidungsindustrie von Myanmar

2017 02 05 Myanmar Dilemma[05.02.2017]

Amsterdam, 05.02.2017: Nach Jahren der Sanktionen floriert der Handel mit Myanmar (ehemals Burma) wieder. Niedrige Löhne und günstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen ziehen die Bekleidungsproduktion nach Myanmar. Zahlreiche europäische Marken, darunter bekannte Größen wie H&M, C&A und Primark, machen mit bei diesem „race to the bottom“.

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Pandabärchen statt Arbeitsrechte. Kinderkollektion von H&M und WWF täuscht über Arbeitsrechtsverletzungen bei H&M's "besten" Zuliefererfabriken hinweg

Die Arbeitsbedingungen in Textilfabriken in Kambodscha, die H&M beliefern, lassen viel zu wünschen übrig - selbst bei den Zulieferern, die H&M als ihre "besten" bezeichnet. Zu dieser Schlussfolgerung kommt der Bericht "When ‘best’ is far from good enough" (Wenn gut nicht gut genug ist) von der kambodschanischen NGO Center for Alliance of Labor & Human Rights (CENTRAL) und der Clean Clothes Campaign in Norwegen.

Dem Bericht liegen Interviews mit ArbeiterInnen zu Grunde, die die Arbeitsrechtsverletzungen in vier Zuliefererbetrieben von H&M in Kambodscha beschreiben. Um von derlei Missständen abzulenken und weiterhin zu verschleiern, dass H&M seit Jahren nichts Substantielles verändert, um Arbeitsrechte einhaltbar zu machen, hat der Multi aus Schweden am 29. September 2016 eine „Kinder-Kollektion“ gestartet. Zusammen mit dem WWF (World Wildlife Fund), der 10 Prozent der Einnahmen erhält.

Das angebliche Ziel: zum Schutz bedrohter Tierarten beizutragen. Dass H&M Billigklamotten herstellt, die oftmals nach ein paar Mal Anziehen in den Müll wandern unddie Umwelt massiv belasten, scheint den WWF nicht zu stören. „Geld stinkt nicht“, sagten die alten Römer. Riesige Müllberge und verseuchtes Trinkwasser allerdings schon. Die T-Shirts mit Panda-, Leoparden- oder Polarbären-Motiven sind aus Bio-Baumwolle und mit Slogans versehen wie: „Schütze meinen Lebensraum.“ Die Kinder-Kollektion und die Partnerschaft mit dem WWF muss auch vor dem Hintergrund gesehen werden, dass eine Vielzahl strategischer Partnerschaften und Nachhaltigkeitsversprechen von H&M in den letzten Jahren ohne Ergebnisse geblieben sind. H&M war stark darauf bedacht, sich als nachhaltig zu präsentieren, wollte aber seine eigentlichen Geschäftspraktiken nicht ändern. 2013 zum Beispiel hat H&M seinen Fahrplan zu einem „Fair Living Wage“ veröffentlicht.

Bis 2018 sollten die ArbeiterInnen in den strategischen Zulieferbetrieben einen Grundbedürfnislohn erhalten. Der Fahrplan hat aber niemals eine Bezugsgröße genannt, sodass es unmöglich ist, seinen Erfolg zu messen. Der H&M-Nachhaltigkeitsreport von 2015 nennt keinerlei reale Zahlen, die die Fortschritte auf dieses Ziel hin aufzeigen könnten. So sieht perfektes Greenwashing aus.

Da überrascht es nicht, dass selbst in H&Ms "besten" Lieferbetrieben erhebliche Arbeitsrechtsverletzungen an der Tagesordnung sind.

Maik Pflaum, CIR

 

Buy Good Stuff - Fair Fashion Shopping Guide Köln

2016 11 24 Buy Good Stuff[24.11.2016]

Unter der Schirmherrschaft der Kölner Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker geht „BUY GOOD STUFF Fair Fashion Shopping Guide Köln“ an den Start! FEMNET e.V. und die AMD Akademie Mode & Design, Fachbereich Design der Hochschule Fresenius, geben gemeinsam den ersten Fair Fashion Guide für Köln heraus. Nachhaltigkeit und bewusster Konsum - der Lifestyle mit ökologisch nachhaltig und sozial fair hergestellten Produkten ist in der Mode längst angekommen.

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Auf der Stelle (ge)treten. Arbeitsrechtsverletzungen in der indischen Leder- und Schuhindustrie

2016 10 11 Titel Auf der Stelle getreten[11.10.2016]

Löhne weit unter dem Existenzniveau, gravierende Mängel in Sachen Gesundheitsschutz und Sicherheit sowie Diskriminierung und Ausbeutung aufgrund traditioneller Geschlechter- und Kastennormen - die Arbeitsbedingungen in der indischen Schuh- und Lederproduktion sind katastrophal. Das belegt die neue Studie der Kampagne Change Your Shoes, die SÜDWIND und INKOTA veröffentlicht haben. Die Organisationen fordern Markenunternehmen weltweit dazu auf, Profite nicht weiterhin auf Kosten der ArbeiterInnen zu erzielen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Europa.

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Studie: So wird ein Schuh draus. Arbeitsbedingungen in der chinesischen Schuhindustrie

2016 07 01 So wird ein Schuh draus[01.07.2016]

Mit 15,7 Mrd. Paar Schuhen (2014), ist China mit Abstand das Land mit der weltweit größten Schuhproduktion. Die neue Studie „So wird ein Schuh draus“ zeigt, dass Arbeitsrechtsverletzungen in der chinesischen Schuhindustrie noch immer Alltag sind.

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