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Schluss mit den Ausreden! - NO MORE EXCUSES!

[23.10.2013 | Living Wage | Berichte]

Schluss mit den Ausreden: Existenzlohn für alle!100FAIR ccc inkota kl

Ein Existenzsichernder Lohn ist ein zentrales Arbeits- und Menschenrecht, um ein Leben in Würde zu führen. In den meisten Produktionsländern von Bekleidung und Textilien sind die Löhne der NäherInnen jedoch meilenweit von einem Existenzlohn entfernt.

Schluss mit den Ausreden!

Das fordert die „Kampagne für Saubere Kleidung" – Clean Clothes Campaign (CCC).

Hungerlöhne haben direkte Auswirkungen auf die ArbeiterInnen und ihre Familien: extrem lange Arbeitstage, Mangelernährung, schlechte Wohnbedingungen, ungenügende medizinische Versorgung.

Deshalb sammelte die Kampagne schon im Vorfeld der Aktionswoche Online-Unterstützer unter dem Motto: „No more Excuses - Schluß mit den Ausreden".


22. Oktober 2013 in Berlin: Übergabe von 13.336 Voten durch AktivistInnen der Clean Clothes CampaignAm Dienstag, 22. Oktober 2013 haben AktivistInnen der Clean Clothes Campaign die 13.336 Voten dem Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie in Berlin übergeben und ebenso der Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels zukommen lassen. Die Vertreter der Verbände werden aufgefordert, sich bspw. an der Erarbeitung einer europäischen „road map" bzw. einem Aktionsplan der Unternehmen zu einem Existenzlohn in der globalen Lieferkette zu beteiligen.

Die Clean Clothes Campaign legt weiterhin den Fokus auf einen Lohn zum Leben und konkrete Aktionen: Lohn zum Leben.de

 


Forderungen der Clean Clothes Campaign
an die Verbände des Einzelhandels und der Textil- und Modeindustrie

Ein Existenzlohn kann nicht von heute auf morgen umgesetzt werden. Die CCC fordert daher von der Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels (AVE) und dem Gesamtverband der Textil- und Modeindustrie, die Umsetzung eines Existenzsichernden Lohnes aktiv anzustreben und die Firmen in einem konsequenten Vorgehen zu unterstützen:

Für die Umsetzung eines Existenzlohnes braucht es einen Aktionsplan mit Maßnahmen-, Zeitplan und Meilensteinen. Die Forderung nach einem Existenzlohn werden durch Schritte unterstützt, wenn:

  • die Verpflichtung zur Bezahlung eines Existenzlohnes an alle ArbeiterInnen in der Lieferkette klar im Verhaltenskodex festgehalten ist;
  • sich aktiv für die Förderung und Respektierung von Gewerkschaftsfreiheit eingesetzt wird;
  • der Dialog mit der Asia Floor Wage Alliance (AFW) und andern lokalen Gewerkschaften und NGOs begonnen wird;
  • öffentlich die AFW-Lohnforderung als Richtgrösse für die Höhe eines Existenzlohns unterstützt wird;
  • wenn Initiativen und Maßnahmen gefördert werden, damit ein AFW-Existenzlohn umgesetzt werden kann;
  • in den Kontakten zu Handelsverbänden und Regierungen in Produktionsländern darauf hingewirkt wird, den AFW-Existenzlohn als nationalen Mindestlohnstandard zu übernehmen;
  • konkrete Maßnahmen im Verbund mit anderen Firmen, Lieferanten, Gewerkschaften und NGO ergriffen werden.

Warum die Verbände?

Die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels (AVE) vertritt nahezu alle bedeutenden deutschen Einzelhändler, die in ihrem Sortiment Importwaren anbieten. Initiativen wie die Business Social Compliance Initiative (BSCI) und das deutsche CSR-Forum werden durch die Vereinigung unterstützt.

Der Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie e.V. vertritt die Branche in Fragen der Wirtschaftspolitik sowie als Arbeitgeberverbund im Bereich Sozial- und Tarifpolitik.

Beide Institutionen können deutlich mehr positiven Einfluss nehmen, damit die Menschenrechte bei der Arbeit gewahrt werden und menschenwürdige Löhne in der globalen Lieferkette gezahlt werden.


Weitere Informationen:

Schluss mit den Ausreden! Existenzlohn für Kambodscha!

Zehn Ausreden der Firmen

Wie definiert die CCC einen Existenzlohn?

Was fordert die CCC von den Firmen?

 
 
 

Kampagne für Saubere Kleidung

Koordinatorin:
Christiane Schnura
E-Mail: ccc-d [at] vemission.org
Tel: +49 202-89004316
(Mo–Do, 7–11 Uhr)

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