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Fashion Week: Abseits von Glanz und Glamour - Jemand zahlt den Preis

[Berlin, 08. Juli 2014 | Mitmachen | Termine]stop fashion terror

Fashion-Terror ist #untragbar.

Anlässlich der Berliner Fashion Week protestieren am Samstag, den 12. Juli 2014 AktivistInnen der Kampagne für Saubere Kleidung, Kulturersatz und das Superhelden-Duo Captain Trash und Mirror Bitch.

Derzeit haben wir als KonsumentInnen keine Informationen darüber, ob bei der Herstellung eines Kleidungsstückes die Menschenrechte, Umwelt- und Sozialstandards gewahrt wurden. Denn Unternehmen sind dazu nicht verpflichtet. Über Katastrophen mit Todesfolge und andere Skandale haben die Medien berichtet. Die mangelnde Transparenz und permanenten Ausreden der Fashion-Industrie sind #untragbar. Die Arbeitsbedingungen der Menschen in der globalisierten Bekleidungsindustrie in Kambodscha oder Kroatien, Bulgarien oder Bangladesch - Zwangsüberstunden und Löhnen, die nicht zum Überleben reichen - sind ebenso #untragbar.

„Die Fashion Week ist ein wichtiger Termin für die Modebranche. Wir wollen mit unserer Aktion darauf hinweisen, dass viele Unternehmen Mode noch immer auf Kosten von Menschen produzieren, denen nicht einmal einfachste Rechte und Arbeitsschutz zugestanden werden”, so Berndt Hinzmann vom INKOTA-netzwerk.

butt x better 2013Das ist #untragbar!

Wir brauchen eine Politik für;
- Sozial- und Umweltstandards, Transparenz, Offenlegungspflicht und Haftung von Unternehmen

damit nicht mehr:
- „Hungerlöhne“ gezahlt werden,
- Gewerkschaften verhindert und Menschen bedroht, die für ihre Rechte kämpfen
- und Menschen sterben, weil sie in unsichern Fabriken arbeiten müssen.

nur weil;
- der Glanz und Glamour mehr zählen als ein würdiges Menschenleben.

Während der Modemesse 'Bread and Butter' und der Berliner 'Fashion Week' demonstrieren wieder tausende für eine Alternative – fair, sozial und ökologische Fashion.

Wir hören oft die Ausrede, alles könne man ja nicht kontrollieren. Alternativen funktionieren nicht. Sascha Müller von Kulturersatz sagt dazu, „der neue Lifestyle ist kritisch und setzt auf Faire Mode und Trashion. Die Modelabels der Bread and Butter stehen dagegen immer noch für Ausbeutung und verharren im Gestern. Vielleicht ändert sich ja bald was, denn das öffentliche Interesse ist da.“

Die Modeindustrie muss aufwachen - dafür wollen wir mit genug Bass, einem bunten Spektakel und deutlichen Worten sorgen!

Das Motto lautet dieses Jahr: "Your butt is better!"

Kommt in Trashion (Kostüme aus dem was so oft weg fliegt) oder freakiger fairer Kleidung.

Dabei sind das Superhelden-Duo Captain Trash und Mirror Bitch die für Faire Mode sowie Trashion demonstrieren und daran erinnern, dass wir alle Superhelden sein können! Außerdem: Talks and DJs und Performance unter anderem mit Eulenhaupt (Kulturkosmos/ Fusion).

Wann: Samstag, 12.Juli 2014, ab 17:00 Uhr

Start: Französische Str. (an der U-Bahn) / Ende Platz der Luftbrücke

Ansprechpartner:
> Berndt Hinzmann, INKOTA-netzwerk, Mobil: 0160 94 69 87 70, E-Mail: hinzmann@inkota.de
> Dr. Sascha Müller, Kulturersatz e.V., bridge-it e.V., Tel.: 0176 3039 7589, E-Mail: sascha.mueller@kulturersatz.de

 

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