ProtestMailAssistent
Clearing the Hurdles – Die Hürden überwinden
PROTESTMAIL an acht Sportbekleidungsunternehmen
Weiter unten können Sie auf einen Blick den ganzen Text lesen, der mit dieser Protestmail verschickt wird.
Dieses Protestmail geht an die folgenden Konzerne:
Mizuno,
Pentland,
Nike,
adidas, Puma,
Asics,
New Balance,
Lotto
Sehr wichtig: Bitte vergessen Sie nicht, im Formular bei Mitteilung
- vorne das aktuelle Datum zu ergänzen/ersetzen und
- am Ende des deutschen und des englischen Textes Ihren Namen einzutragen.
Und bitte füllen Sie zumindest alle mit einem * gekennzeichneten Felder aus.
Hier der Wortlaut der Protestmail:
An
Mizuno,
Pentland,
Nike,
adidas,
Puma,
Asics,
New Balance,
Lotto
[Bitte Datum einfügen]
Betreff: Clearing the Hurdles – Die Hürden überwinden
(see below for english version)
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe mich mit der Reaktion Ihres Unternehmens auf die Forderungen der PlayFair Kampagne 2008 auseinandergesetzt, die vier größten Hürden zu überwinden, die den Fortschritt der Einhaltung der Rechte der ArbeiterInnen in Ihren Fabriken behindern.
Ich habe mich auf der Internetseite www.clearingthehurdles.org informiert und glaube, dass nur sehr wenige Ziele der PlayFair Kampagne umgesetzt werden können, wenn Sie nicht sofort die Initiative ergreifen und:
- sich für die uneingeschränkte Gewährung des Rechts auf Vereinigungsfreiheit und kollektive Verhandlungen einsetzen;
- von prekären Beschäftigungsverhältnissen in der Lieferkette absehen;
- Fabrikschließungen vermeiden und deren negative Konsequenzen verringern und
- Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitslöhne einführen, mit dem Ziel einen existenzsichernden Lohn für alle ArbeiterInnen zu ermöglichen.
Ich bin davon überzeugt, dass die Forderungen und Ziele der PlayFair Kampagne begründet und notwendig sind. Obwohl es seit über 15 Jahren Verhaltenskodizes gibt, die auch von großen Sportartikelherstellern wie Ihnen übernommen wurden, sind die ArbeiterInnen in Sportbekleidungsfabriken immer noch extremem Druck ausgesetzt, Produktionsquoten zu erfüllen und exzessive, undokumentierte und unbezahlte Überstunden zu leisten. Sie erleiden verbalen Missbrauch, sind einer ständigen Gefährdung ihrer Gesundheit und Sicherheit auf Grund der hohen Produktionsquoten und Kontakt mit giftigen Chemikalien ausgesetzt und haben oft keine gesetzlich vorgeschriebene Kranken- und Sozialversicherungen. Viele befinden sich in prekären Arbeitsverhältnissen, erhalten Hungerlöhne und haben keinerlei Möglichkeiten, ihr Recht auf Gewerkschaftsbildung wahrzunehmen.
Es ist an der Zeit, dass wir für die Verbesserung dieser äußerst kritischen Situation Fristen setzen. Es ist an der Zeit, eine Reihe von Maßnahmen einzuführen, um sicherzustellen, dass bei den nächsten Olympischen Spielen im Jahre 2012, ArbeiterInnen spürbare Verbesserungen bezüglich ihrer Löhne und Arbeitsbedingungen erleben anstatt zwei weiterer Jahre vager Versprechungen. Es ist an der Zeit, Ihr Spiel zu verbessern und die Hürden für die Rechte der ArbeiterInnen zu überwinden.
Mit freundlichen Grüßen,
[Bitte Name einfügen]
Hello,
I’ve reviewed the way your company responded to Play Fair 2008’s proposals on ways to clear the four major hurdles impeding progress on worker rights in your factories.
From what I’ve read at www.clearingthehurdles.org, very few of the targets set by Play Fair will be met unless you take action now to:
- develop a positive climate for freedom of association and collective bargaining;
- Eliminate the use of precarious employment in sportswear supply chains;
- Lessen both the frequency and negative impacts of factory closures; and
- Take steps to improve worker incomes, with the goal of reaching a living wage for all workers.
I believe the proposals and targets put forward by Play Fair are reasonable and necessary. Despite more than 15 years of codes of conduct adopted by major sportswear brands like your own, workers making sportswear products still face extreme pressure to meet production quotas, excessive, undocumented and unpaid overtime, verbal abuse, threats to health and safety related to the high quotas and exposure to toxic chemicals, and a failure to provide legally required health and other insurance programs. Many are facing precarious working arrangements, overwhelming obstacles to their right to unionize, and poverty wages.
It’s about time we set some deadlines for progress to be made on these critical issues. It’s time to undertake a set of actions with specific targets to ensure that when the next Olympic Games come around in 2012, workers can expect tangible improvements in their wages and working conditions rather than two more years of talk about vague commitments. It’s time to up your game and start clearing the hurdles for workers’ rights.
Kind regards,
[Bitte Name einfügen]
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